Tulipanomanie
...allerorten!! In nahezu allen Gärten- ob gross oder klein- sieht man sie. In allen Farben und Formen! Ein Tulpenmeer von sagenhaften 3000 Quadratmeter findet man im Herzogenried- mindestens soviel dürften es im Luisenpark sein. Eher noch mehr! Beide Parks sind in Mannheim zu finden.
Die Bilder entstanden aber woanders! Nämlich in Weinheim im Hermannshof. Im Schau und Sichtungsgarten blühen etwa 25 000 Tulpen verschiedener Klassen bis Anfang Mai. Die Tulpen werden in unterschiedlichen Farben präsentiert und bieten so Beispiele für den eigenen Garten. Aber das Alles interessiert mich als Fotograf weniger. Man sieht im Luisenpark die Blumen wie an einer Schnur gezogen im immer gleichen Abstand zueinander. Etwas langweilig finde ich. Hier, im Hermannshof hat man das Gefühl, als wären Blumenvasen in der Erde! So gebündelt kommen die Tulpen zum Vorschein! In dieser Form habe ich das noch nicht gesehen. Die Signalfarbe Rot überwiegt natürlich auch hier! Das 300 mm Objektiv ist für diese Blumenfotografie mein Favorit. Fotografiert wurde mit offener Blende, um Punktschärfe zu erzielen! Leider war das Wetter an diesem Tag 'zu gut'! Eine großflächige Abschattung wäre natürlich ideal gewesen.
Und sage mir keiner, ich hätte den Farbregler zu stark strapaziert!
Viel Spass beim Bilder anschauen!
von peter um 14:38:39 Uhr
Karneval in Venedig
war dieses Jahr angesagt. Dafür habe ich Basel ausfallen lassen! Und diese Entscheidung war goldrichtig!! Erwarteten uns doch frühlingshafte Temperaturen! Mit viel Sonnenschein! Eine Wohltat nach der langen Kälteperiode hierzulande! Obwohl ich lange zehn Jahre nicht vor Ort war, wusste ich, was mich erwartete. Hans erwies sich als ortskundig und wusste, wo sich die 'Masken' zu welcher Tageszeit aufhielten! Wegen der Menschenmassen, die sich am Sonntag auf San Marco wälzten, zogen wir es vor, die kleine Insel Burano zu besuchen. Auch eine kluge Entscheidung. Präsentierte sich doch die Insel im besten Licht. Beim Anblick der bunten Häuser kommt man sich vor wie im Legoland! Wikipedia zitiert eine Legende, wobei die Farbgebung der Häuser der Orientierung der Fischer diente, die bei Nebel oder durchzechter Nacht ihre Insel und ihr trautes Heim anhand der Farbe ausmachten. Ich denke, dass es nur Touristen Attraktion ist! Fotogen ist das Bunte allemal!
Die 'Masken' wurden fotografiert auf San Marco, Fondamenta de L'Arsenal, bei San Zaccaria und am Abend auf San Giorgio.
Viel Spass beim Bilder anschauen!
von peter um 19:47:17 Uhr
Schlittenhunderennen
Schneemassen machten die Fahrt nach Todtmoos erstmal zum Problem! Zumindest die letzten 30 Kilometer. Nicht weit hinter Freiburg hieß es erstmal: Schneeketten auflegen! Aber nicht für uns!! Waren wir doch zu dritt in einem Land Rover (Defender?) unterwegs. Der Vierrad Antrieb machte es möglich, dass wir ohne Probleme in Todtmoos ankamen. Dem Fahrer machte es sichtlich Spass, sein Gefährt mal unter schwierigeren Bedingungen zu steuern! Ohne dieses Auto hätten wir sicherlich die Tour abgebrochen.
Vor Ort angekommen, empfing uns eine heulende und bellende Hundemeute! Es hält sich hartnäckig die Meinung, Huskys können nicht bellen. Dem ist nicht so! Die können sehr wohl bellen. Neigen aber eher zum Heulen. (Kann ich bestätigen. Bei uns im Haus gibt es einen Husky!)
Auch die angekündigten Schneeschauer ließen nicht lange auf sich warten. Der Schnee fiel so dicht, dass sogar der Autofokus meiner Kamera manchmal nicht wusste, auf was er scharf zustellen hatte! Entsprechend sah meine Kamera nach drei Stunden fotografieren aus. Ich vertraue einfach auf die Dichtungen, die Canon bei Kamera und Objektiven einbaut.
Wenn es jemanden interessiert: Die Veranstaltung findet traditionell immer am letzten Wochenende im Januar statt!
Viel Spass beim Bilder anschauen
von peter um 15:03:05 Uhr
Der Wasserfall...
bei Bad Urach hat im Sommer sicherlich auch seine Reize! Aber bei eisigen Temperaturen zeigt uns die Natur, was für eine grossartige Künstlerin sie ist! Da wird ein Wasserfall zu einem bizarren Kunstwerk. Mit tausenden von Motiven. Was für mich fotografisch noch viel interessanter erschien, war der Bach unterhalb des Wasserfalles. Trotz längerer Kälteperiode- am diesem Tage waren 14 Grad minus- war der Wasserlauf nicht ganz zu gefroren. Deshalb formten sich an den Ufern genau die Motive, die ich suchte!
Wären da nur nicht die vielen Menschen gewesen! Man sagte uns, das dieses Naturereignis selbst dem Radiosender eine Meldung wert wäre! Eine entsprechende 'Völkerwanderung' fand an diesem Sonntag Mittag statt.
Wenn man sich die Bilder etwas länger anschaut und seiner Fantasie freien Lauf lässt, sieht man die verschiedensten Bilder im Eis.
Viel Krabbeltier, Aliens oder eine Wolke, die wie in einem Kinder Bilderbuch, die Backen aufbläst. (Geht eben meine Fantasie mit mir durch?)
Viel Spass beim Bilder anschauen!
von peter um 17:21:20 Uhr
Fett im Kalender...
eingetragen ist das Wochenende, an dem das World Body Painting Festival in Seeboden stattfindet! Wie jedes Jahr sind wir- fast alle von der Canongang- nach Kärnten gefahren. Erstmals ohne Zelt. Leider hat der Campingplatz, der ja bekanntlich genau neben dem Klauber Park liegt, zu gemacht! Als hätten wir geahnt, wie viel Regen vom Himmel fällt, hatten wir uns in eine feste Unterkunft eingebucht. Über die Qualität dieser Unterkunft wollen wir uns lieber nicht unterhalten... Was folgte war ein Temperatursturz von sagenhaften zwanzig Grad! Aber der Wettergott hatte ein Einsehen und so kam am Samstag Nachmittag die Sonne wieder hervor! Das Fotografieren ein harter Job ist und Kondition verlangt, bekamen vermutlich einige zu spüren. Wie sonst ist es zu erklären, das man die After- Show -Party nicht mehr erlebt? Oder war es einfach die
Flucht vor der Farbe? Letztes Jahr hat irgend jemand "Restfarbe" in Gesichter geschmiert- was dieses Jahr so richtig ausartete! Zu sehen auf Florians After-Show-Bilder!
Nächstes Jahr findet das World Body Painting Festival vom 12. - 18.- Juli statt.
Ich gehe davon aus, dass wir wieder dabei sein werden.
Viel Spass beim Bilder anschauen.
von peter um 22:34:11 Uhr
Was ganz Besonderes...
auf dem World Body Painting Festival in Seeboden, ist für mich der Fluoro Award! Immer am ersten der drei Festival Tage findet dieser statt. Diesmal versuchten zwölf Künstler, den begehrten Glaspokal zu gewinnen. Das Besondere an diesem Wettbewerb ist die Farbe! Beim Painten wird das Model von so genannten Schwarzlicht Lampen angestrahlt! Das gleiche Licht, wie es vermutlich immer noch in Discotheken verwendet wird. Und nur in diesem Licht leuchten die aufgetragenen Farben. Versucht man das Ganze mit einem Blitz abzulichten, ist der gewollte Effekt hinüber! Aber Licht braucht man! Das Vorhandene ist zu wenig, um zufriedenstellende Ergebnisse zu bekommen.
Also habe ich dieses Jahr aufgerüstet! Mit drei Schwarzlicht Taschenlampen und einen selbst gebastelten Halter dazu, ging ich an die Arbeit. Ich merkte schnell, das die Lichtleistung der Lampen
(eine Lampe hat 12 LED's) sehr dürftig war. Also ran ans Motiv!
Ich kam bei meiner 5D Mark II bei Einstellung 3200 ISO auf eine Verschlusszeit von 1/60 bei Blende 4,5!!
Mit meiner "Alten" 1D Mark II wären diese Aufnahmen nicht möglich gewesen!
Gewonnen hat übrigens den Fluoro Award 2009 Agnieszka Glinska & Joanna Ciesla aus Polen
Viel Spass beim Bilder anschauen.
von peter um 21:44:05 Uhr
Nichts für zarte Gemüter...
ist eine kleine Dreierserie, die ich in dieser Galerie eingestellt habe!
Wer kann schon von sich behaupten, dass er zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen ist? Ich kann es jetzt! Am 24. Februar punkt 13:13 Uhr war ich mit Florian und Andreas im Reptilium in Landau. Gewöhnlich sieht man solche Szenen nur im Fernsehen. Und das eigentlich auch selten. Wann bekommt man mal zu sehen, wie eine Schlange eine Maus verschlingt? Das 100er Makro hatte ich auf meiner Kamera. 640 ISO waren auch schon eingestellt. Die ursprüngliche Angst, dass ausgerechnet JETZT der Film voll ist, gibt es bei mir nicht mehr. Auf einer 16 GB CF Karte ist eine Menge Platz! Das die Tiefenschärfe gering ausgefallen ist, liegt in der Natur der Sache.
Wem das zu heavy ist, für den gibt es auch 'schöne' Bilder die er anschauen kann! Zum Beispiel Variationen in Rot! Klatschmohn- ein ewiges Thema für mich!
Fast schon impressionistisch wirken die letzten drei Bilder in dieser Galerie! Man könnte auch als Untertitel- Suche nach Bildschärfe- schreiben!
Die Leistungsfähigkeit moderner Sensoren belegt das Bild mit der Kröte. Oder ist es ein Frosch? Die Bildqualität bei 1600 ISO ist ein Quantensprung gegenüber meiner EOS 1 Mark ll!
Viel Spass beim Bilder anschauen.
von peter um 20:44:20 Uhr
Ein Weißkopfseeadler...
mit Höhenangst!! Das wäre doch mal DIE Sensation!! Das habe ich mir wieder einmal vorgestellt, als ich den großen Vogel in der Luft schweben sah. Der arme Teufel!!
Aber Spass beiseite. Was die Greifenwarte Guttenberg zu bieten hat, ist schon vom Feinsten! Selbstverständlich darf man die Flugvorführung auf gar keinen Fall verpassen! Diese dauert eine Stunde und ist sehr informativ. Wirkt ein Geier am Boden doch sehr tapsig, ist er in der Luft doch sehr souverän! Am spektakulärsten ist wohl der Anflug der Vögel, wenn ein Falkner- geschützt durch einen Lederhandschuh- diese mit einem Tagesküken in der Hand anlockt.
Flugaufnahmen sind sehr gut möglich, sofern man eine schnelle Kamera hat. Die Vögel kommen ja quasi auf einem zugeflogen. So begeistert ich von der Bildqualität meiner neuen 5er bin, so wurden mir doch bei der Art Fotografie die Grenzen aufgezeigt. Aber das wußte ich.
Viel Spass beim Bilder anschauen
von peter um 23:06:24 Uhr
Basler Fasnet ...
bei Dauerregen!! So schlechtes Fotografierwetter hatte ich noch nie! Wollte ich doch meine neue 5D Mark II ausgiebig testen. Aber bei diesem Duschwetter musste das nicht sein! So kam wie in den letzten Jahren wieder die 'Alte' EOS 1 Mark II zum Einsatz. Gott sei Dank abgedichtet an den wichtigen Stellen, sah diese aus, wie aus der Dusche gezogen! Hätte ich nicht schon massive Probleme mit dem Verschluss gehabt, würde ich sie als nahezu perfekt bezeichnen!
Die Basler Bevölkerung lässt sich scheinbar auch von diesem schlechten Wetter nicht einschüchtern. Genau so proppenvoll wie im Jahr zuvor bei besten Wetter, standen die Leute am Straßenrand und warteten geduldig auf die Waggis, die von den Wägen allerlei Dinge in die Menge warfen. Egal ob Orangen (In Unmengen!!), Bonbon, Rettich, Red Bull, Weißwein in Dosen, Pflümli oder Toiletten Papier und Gästetuch( zum Abtrocknen unserer Kameras). Der Einfallsreichtum der Basler Fassenachter kennt scheinbar keine Grenzen. Nicht zu vergessen: Tonnenweise Konfetti!! Und wehe, es wagt sich eine Person (hauptsächlich Weibliche) zu nahe an einen Wagen, und bettelt um Blumen... diese geht garantiert mit mindestens zwei Kilo Konfetti im Kragen zurück an ihren Platz!!
Auch Fotografen müssen sich vor Konfettikanonen in acht nehemen!
Trotz schlechtem Wetter- es hat Spass gemacht, wie jedes Jahr!
Viel Spass beim Bilder anschauen
von peter um 20:56:51 Uhr
Das Bankenviertel...
in Frankfurt! Mit stahlblauem Himmel! So richtig nach den Vorstellungen des Fotografen. Im Januar 2006 machten Harry und ich uns auf den Weg zu Uwe, mit Zwischenstop in eben diesem Viertel. Bei knapp unter null Grad- aber gefühlten minus 10 wegen des ungemütlichen Windes- machten wir etwa zwei Stunden lang unsere Aufnahmen. Danach hatte ich mächtig Probleme mit der Nackenmuskulatur! Das ständige 'Nach- oben- schauen' strengt verdammt an! Wer es nicht glaubt: Nachmachen!!
Wenn es in dieser 'Saueren Gurken Zeit' fast nichts zu fotografieren gibt, ist es immer gut, wenn man ins Archiv greifen kann!
Auch wenn es 'alte' Bilder sind: Viel Spass beim Anschauen!
von peter um 20:40:58 Uhr
Im Mannheimer Luisenpark...
oder im Zoo von Heidelberg gibt es eigentlich immer was zu fotografieren. Zu jeder Jahreszeit. Das die Sommerzeit am ergiebigsten ist, liegt im wahrsten Sinne des Wortes in der Natur der Sache! Zuerst ging es mit einigen Leuten vom Fotoclub nach Mannheim. Zuvor hatten wir das Thema Bildgestaltung. Wie wirkt ein Bild, bzw. ein Motiv mit unterschiedlichem Hintergrund. Wie wichtig ist der Hintergrund. Meiner Meinung nach nahezu genau so wichtig, wie das eigentliche Motiv! Das versuche ich hier bei einigen Bildern zu zeigen.
Mitte Juli machte sich der Club auf den Weg nach Stuttgart in die Wilhelma. Der anfängliche Regen veranlasste uns, zuerst durch das Sukkulentenhaus zu laufen. Trotz Regen waren doch viele Menschen unterwegs, was ein Aufstellen des Statives unmöglich machte. Das Wetter wurde besser, als wir zum Seerosenteich kamen. Er ist in seiner Art einmalig in Europa und stellt einen sommerlichen Höhepunkt in der Wilhelma dar. Damit sich die tropische Pracht den ganzen Sommer über entfalten kann, wird das Wasser des Beckens künstlich auf ca. 30 Grad erwärmt. Da freut sich das Fotografenherz, beim Anblick der Riesenblätter des Teufelkopfes. Oder der leuchtend gelben Blüte des Wassermohns. Landet dann noch ein Graureiher auf einem dieser Riesenblätter, hat sich der Besuch schon gelohnt! Mich hat an diesem Tag die Pflanzenwelt mehr interessiert, als die der Tiere.
Das kann beim nächsten Besuch schon wieder anders sein.
Viel Spass beim Bilder anschauen.
von peter um 21:23:43 Uhr
In Mainz...
fand dieses Jahr das German Bodypainting Festival statt! Warum Ingelheim nicht mehr der Ort des Geschehens war, kann man nur erahnen. Die Zitadelle bietet sich gerade zu an: Viel Platz für Painter und Zuschauer. Wir Fotografen mussten da schon etwas kämpfen in dem grossen Zelt. Je weiter das Painting fortgeschritten war, desto mehr drängten sich die Leute darin. Drei kleinere wären meines Erachtens sinnvoller gewesen. Schon der Luft wegen, die sich da staute. Und überhaupt- das fertige Painting zu fotografieren macht sowieso mehr Spass!! Das 'Making of' überlassen wir eh anderen...
Die Foto Area war nicht gerade nach unserem Geschmack. Zu weite Wege und im Grunde zu wenig Möglichkeiten, die Modelle zu platzieren. Gerade mal zwei Hintergründe wurden uns geboten. Der Schwarze war zwar fünf Meter lang, dafür aber höchstens vier Meter in der Breite! Da war es richtig eng! Ein kleines Aluminiumeck als Hintergrund brachte uns auch nicht gerade zum Jubeln. Dann noch zwei Bunker. Wobei einer davon mit Strahler und Nebelmaschine recht reizvoll war. Aber vom Thema her passten die wenigsten in die Location! Dann gab es noch Schächte mit bunten Blitzen, wie es eine Painterin formulierte. Aber deren Mädels war es schlicht weg zu kalt da unten!
Ok, da gibt es für nächstes Jahr noch Handlungsbedarf!
Das Künstlercafee war mal wieder der Hit! Aber hallo Veranstalter!! Was ist, wenn es mal richtig regnet? Am Cafee war nicht die kleinste Möglichkeit sich unterzustellen!!
Der richtige Regen kam dann- wie immer- am Sonntag nachmittag.
Ein schönes Wochenende war es trotzdem!!
Viel Spass beim Bilder anschauen.
von peter um 15:03:26 Uhr
In Seeboden...
wird bekanntlich das World Body Painting Festival ausgetragen. Ganz klar: Ohne die CANONGANG findet dieses Event nicht statt!! Spass beiseite. Auf dieses Termin fiebert die Fotografenzunft (zumindest die, die schon mal vor Ort waren) hin. Manche sind vielleicht der Meinung, dass es doch langsam langweilig wird, immer wieder Farbe auf der Haut abzulichten. Aber weit gefehlt! Jedes Jahr wird ein neues Thema interpretiert. Jedes Jahr resultieren tolle Ergebnisse daraus. Und jedes Jahr macht es Spass, diese zu fotografieren. Ganz klarer Favorit war für mich am diesjährigen Festival ein Brasilianer, der in Kanada zuhause ist: Alex Hansen! Der auch völlig verdient Weltmeister wurde, zusammen mit seinem Partner Nick Herreira. Wahrscheinlich war sein Airbrush- Painting das meistfotografierte Motiv am letzten Tag des Festvals. Natürlich auch ein Verdienst seines Models Sarah, die sich entsprechend vor der Kamera zu bewegen wußte. Wenn man dieses Painting gesehen hat, weiß man, warum dieser Künstler als Maskenbildner in dem Film '300' mitgewirkt hat! Fantastisch!!
Ich habe noch nie in einem Ordner drei mal das selbe Motiv nebeneinander gestellt. Aber einmal ist immer das erste Mal! Ich bin sicher, Ihr werdet es erkennen.
Viel Spass beim Bilder anschauen!
von peter um 22:36:40 Uhr
Studiofotografie...
ist schon was ganz Spezielles!! Vor allem, wenn man wie ich, fast ausschließlich die Kamera unter freiem Himmel benutzt.
Die CANONGANG war mal wieder auf ein Wochenende zu Gast bei Karin. Diese machte es möglich, dass wir bei einer Fotografin den Samstag Nachmittag im Studio verbringen konnten. Wie gesagt: Das mit dem Licht ist nicht so ohne! Und bis dieses so stand, wie man wollte (Jeder hat eine andere Vorstellung wie sein Bild aussehen soll) verging die Zeit viel zu schnell! Als Modelle hatten wir Astrid und Nicola. Beide machten den Job als Fotomodel das erste mal. Aber richtig gut! (Vielleicht das Resultat von Heidis Supermodel Show?) Es entstanden Bilder, die würden in jede Mappe eines solchen Models passen! Bild Nummer acht zum Beispiel- mein persönlicher Favorit. Ich denke, den beiden Mädels hat es auch grossen Spass gemacht. Und- das schreit nach Wiederholung! Einige Ideen konnten wir aus Zeitmangel nicht realisieren.
Auf jeden Fall habe ich bei dieser Gelegenheit meine 'Alte Liebe' wiederentdeckt! Das so genannte Normalobjektiv 1,4- 50mm! Das zeichnet so gnadenlos scharf und brillant wie kein Zweites!!
Einen Tip noch an Leute, die vielleicht mal mit dem Gedanken spielen, einen Workshop im Studio zu buchen: Niemals teilnehmen, wenn mehr als zwei Fotografen vor Ort sind! Man schaut mehr zu, als das man selber fotografiert!
von peter um 17:16:58 Uhr
Eine Hochzeit...
fotografieren- da kommen mir immer gleichzeitig mehrere Gedanken: Hoffentlich versemmelst Du das nicht!! So ein Ereignis kannst Du nicht wiederholen. Da darf dir nichts schiefgehen! Hoffentlich ist gutes Fotografierwetter. Was machst du, wenn das Wetter nicht mitspielt. Wohin kann man ausweichen, wenn es regnet? Ich habe keinen Raum, der dafür geeignet ist, habe keine Hintergründe, oder gar Licht, das man braucht, um vernünftige Bilder zu machen.
Na gut, dann bestelle ich halt gutes Wetter...
Bisher hat das auch immer gut funktioniert. Manchmal war das Wetter fast zu gut. Die Location war auch immer ok. Am besten war es im Kloster Maulbronn. Ich hatte nur eine Stunde Zeit, sonst hätte ich das Tagesprogramm durcheinander gebracht. Aber dort kann eigentlich nichts schiefgehen!
Eines noch: Zwei Fotografen vor Ort sind nicht gut! Das Brautpaar ist irritiert. Einmal schaut die Braut zum mir und der Bräutigam zum anderen- oder umgekehrt. Das kommt natürlich auf den Bildern nicht gut.
Mehr und gute Hochzeitsfotografie gibt es z.B. auf www.tanjadammert.de zu sehen.
von peter um 21:20:03 Uhr
Basler Fasnet...
bei schönem Wetter!! Das wünscht sich wohl jeder, der daran teilnehmen will. Ob als Maskierter des gigantischen Umzuges, nur als Zuschauer oder aber wie wir- Florian, Andreas, Dimi und ich- als Fotografen. Skifahrer hätten dazu wohl Kaiserwetter gesagt. Eigentlich viel zu sonnig zum fotografieren. Aber, weil es so schön hell war, konnte man sich ja in den Schatten verkriechen. Dort wurden einem die Finger etwas kalt, aber man hatte so viel zu tun, dass man das gar nicht so merkte. Der Umzug läuft nämlich gleich zweimal an einem vorbei. Einmal von oben, einmal von unten. (Ich rede von oben und unten, weil die Strasse dort abschüssig ist.) Und wie jedes Jahr gibt es natürlich Menschen, die gar kein Verständnis dafür haben, dass man von einer Seite zur anderen wechseln will. Wohlbemerkt: Wir standen wie immer in der Mitte der Strasse! Und wie immer standen wir als Erste dort! Gemotzt haben vermutlich die, die zum Schluss kamen!
Aber warum soll es in der Schweiz anders sein, als in Deutschland...
Viel Spass beim Bilder anschauen!
von peter um 11:01:01 Uhr
Mal wieder Musik...
fotografiert wie immer im Musikhaus REX! Weil man keinen Stress mit dem Publikum hat, weil man
ganz nahe an der Bühne stehen kann, weil man den Gitarristen von einem Meter Entfernung auf die Finger schauen kann, weil... es einfach ein kleiner gemütlicher Musikclub ist!
Ich mache ein weiteres Musik Album, da ich der Meinung bin, dass man eher ein Neues anschaut, als ein Altes durchscrollen will!!
Die fotografierten Musiker sind absolute Favoriten für mich. Die Musik der Eric Gales Band höre ich schon seit langem. Dafür muss ich zu meiner Schande gestehen, dass die Ben Granfelt Band mir bis dato völlig unbekannt war! Beide sympatische Musiker, die nach dem Konzert geduldig ihre Platten/ CD Covers signieren.
Wenn jemand gerne Musik aus den 70gern hört, ist er bei den Beiden bestens bedient.
Zum Scrollen habe ich trotzdem was: Das Album Blumen vor weißem Hintergrund habe ich um drei Motive ergänzt.
Viel Spass beim Bilder anschauen
von peter um 23:04:12 Uhr
Pflichttermin II...
Die Weltmeisterschaft der Bodypainter in Seeboden hat Ende Juli wieder über 200 Fotografen angelockt! Hier trifft man jedes Jahr auf's Neue die selben Gesichter. Man tauscht sich aus; hofft auf gutes Fotografierwetter; sieht bei dem und jenem eine neue Kamera, bzw. neues Objektiv; man wechselt das System...; Apropo: Selbstverständlich war ein Teil der CANONGANG wieder vor Ort und man hat uns des öfteren auf die Jurierung des letztjährigen Fotowettbewerbes angesprochen. Da bekanntlich die Meinungen über gute Bilder auseinander gehen, kamen schon längere Diskusionen zustande! Dieses Jahr werden wir wieder mit ins Geschehen eingreifen. Übrigens: In den letzten fünf Jahren war immer einer der CANONGANG unter den ersten drei Gewinnern plaziert!! Aber eines ist auch uns klar: Will man dort gewinnen, muss man erst einmal an Gabi Steiner vorbei! Man muss neidlos anerkennen, dass sie eine gute Fotografin ist. Nicht umsonst hat die Österreicherin schon mehrfach diesen Wettbewerb gewonnen!!
Canon Austria war auch vor Ort und hat uns spontan zu einem Shooting ins Zelt eingeladen. Das Bild ist auf der CANONGANG Home Page zu sehen.
Man hat das Face Painting mit ins Programm genommen. Dadurch hat man zwangsläufig auch erheblich mehr Motive. Ob das den Mehrpreis von 20 Euro für uns Fotografen rechtfertigt, bleibt dahingestellt. Dieses Festival wird von Jahr zu Jahr größer- und teurer!
Nichts desto Trotz hatten wir wieder einen enormen Spass. Beim Fotografieren sowieso- und beim Abfeiern!! Zu sehen sind die After-Show-Bilder bei Florian auf der HP. Allein diese Party ist ein Besuch dort wert!
Viel Spass beim Bilder schauen.
von peter um 23:25:30 Uhr
Pflichttermin...
für die Canongang!! Zumindest für die Hälfte davon. Florian, Uwe, Tanja ( Sie hat sich tatsächlich für einen Tag von ihrem Sohn getrennt, und war sofort wieder im Fotofieber!) und ich, sind trotz 95 % er Regenwahrscheinlichkeit nach Ingelheim zum German Body Painting Festival gefahren. Diese 95 % reduzierten sich dann auf nahezu 0 %!! Was der ganzen Stimmung auf dem Gelände zu Gute kam. Nichts ist schlimmer als Regen. Nicht nur für uns Fotografen. Auch die Veranstalter Peter und Jörg Tronser dürften da meiner Meinung sein. Dafür kam es dann am Sonntag ganz dicke!! Immer wieder Regen, Nieselregen... und am Nachmittag flogen dann sogar ein paar Zelte durch die Gegend!! Beim Sichern des Zeltes von Jörg Düsterwald wurde ich nass wie zuletzt vor Jahren bei Rock am Ring! Ich sah aus, als käme ich aus der Dusche- samt Kamera!! Aber sie funktioniert- noch. Im Gegensatz zu letztem Jahr konnte die Preisverleihung dann ohne Regengüsse über die Bühne gehen.
Auch wir Fotografen durften diesmal unsere Stimme abgeben: Für das beste Model. An beiden Tagen. Am ersten Tag gewann Mieke. Zu erkennen am schwarzen Painting, roten Lippen und gelben Fingernägeln. Am zweiten Tag Jori! Vom Holländer Bert Verstappen gepaintet, ist es jedesmal wie ein Hauptgewinn, sie vor der Kamera zu haben! Letztes Jahr war es Laura, die mehrmals zu sehen war. Diesmal ist es Jorie. Ich bin sicher, ihr werdet sie erkennen.
Viel Spass beim Bilder anschauen.
von peter um 19:58:10 Uhr
Weites Land...
Schotter Pisten und viel, viel Sand! Genau das haben wir bei unseren über 4000 Kilometer langen Tour gesehen. Harry, Uwe und ich machten uns am 12. Mai auf den Weg den Afrikanischen Kontinent zu besuchen. Drei Wochen Fotografie pur!! Wie den meisten bekannt, war Namibia das ausgesuchte Ziel. Seit ich Bilder von den abgestorbenen Bäumen im Dead Vlei gesehen habe, war für mich klar: Dort muss ich mal hin! Genau so beeindruckend sind natürlich die immens hohen Dünen und das schon oben erwähnte weite Land und die Menschen und die Tiere und, und, und...
Ich möchte eigentlich gar nicht mehr schreiben, denn das würde hier unendlich werden. Irgendwann werde ich die über 6000 Aufnahmen gesichtet und den ganzen Namibia Vortrag beisammen haben. Dann ist Zeit darüber zu erzählen, was wir alles gesehen und erlebt haben.
Aber eines möchte ich! Harry ganz herzlich dafür danken, dass er die ganze Tour ausgearbeitet, geplant und gebucht hat. Das hat er sehr gut gemacht! Er war für uns ein echter Guide! DANKE!!
Viel Spass beim Bilder schauen!
von peter um 21:54:17 Uhr
Weisser Hintergrund...
...mit Farbe davor. Genauer gesagt: Mit Blumen. Das war schon zu Analog-Zeiten ein Thema für mich. Ich scheiterte aber immer wieder am Faktor Zeit! Die Probierei mit Filter (Farbtemperatur), Film und Beleuchtung (Lampen oder Leuchtkasten) gingen mir immer auf den Geist. Eigentlich gilt hier das Gleiche, wie bei der 'Brille'-Galerie. Doch Vieles hat sich verändert mit der digitalen Fotografie! Ein einziger Klick und schon stimmt die Farbtemperatur; einen kleinen Regler bewegt, und die Belichtung passt! So einfach ist das. Dazu fällt mir ein Spruch ein, den ich gefunden habe:
Die Photographie ist eine wunderbare Entdeckung, eine Wissenschaft, welche die größten Geister angezogen, eine Kunst, welche die klügsten Denker angeregt – und doch von jedem Dummkopf betrieben werden kann.
Nadar, 1856
Klar, darüber kann man geteilter Meinung sein! Natürlich auch, was die Gestaltung meiner Bilder betrifft. Wem es gefällt, kann es ja mal probieren. Wie gesagt: Kann von jedem betrieben werden.....
Viel Spass beim Anschauen!
von peter um 22:14:10 Uhr
Wenn draußen...
wegen schlechtem Wetter gar nichts geht, schaut man am besten mal sein Archiv durch. Und wenn man so lange fotografiert wie ich, wird man garantiert auch fündig. Sportfotografie war eigentlich noch nie meine Sache! Wenn es aber um Kampfsport geht, bekomme ich grosse Augen. Schon immer war ich begeistert von Karate, Teakwondo, Aikido, Judo usw. Einem Meister seines Faches zu zuschauen, wenn er sich bei einer Kata bewegt- da kommt bei mir Bewunderung auf! Kata ist ein Begriff aus den japanischen Kampfkünsten und bezeichnet die stilisierte Form eines Kampfes gegen einen imaginären Gegner. Der Kampfsportler trainiert dabei immer die selbe Abfolge bzw. Ausführungsart.
Die Koreanerin, die ich an diesem Tage fotografiert habe, war mit Abstand die Beste. Als sie die Bühne - bzw. Dojo - betrat, war absolute Stille in der Sporthalle. Ihre perfekte Vorstellung krönte sie mit einer Atemtechnik, die wohl an diesem Tag mit Sicherheit keiner der Anwesenden in dieser Art drauf hatte!
Dass man auch einstecken muss, trotz überdimensionalen Schutzhandschuhen, sieht man bei den Kids! Da gibt es schon mal eine dicke Lippe! Tränen fließen. Man bekommt direkt Mitleid mit den Kämpfenden. Aber da muss man durch, wenn man ein Guter werden will. Steht man aber als Sieger im Mittelpunkt und der Nächstplazierte schielt auf die Trophähe, ist der Schmerz wohl vergessen!
Dagegen gehen die Meinungen zu so genannten Bruchtests auseinander. Aber eines ist sicher: Spektakulär sind sie allemal!!
Als die Aufnahmen entstanden, war genau die Zeit, in der ich viele SW Filme/ Entwickler Kombinationen ausprobierte. Also vor mehr als 25!! Jahren! Dank Scanner sind diese hier zu sehen.
Viel Spass beim Anschauen.
von peter um 15:54:09 Uhr
Schnell, verdammt schnell...
...sind sie!! Die Afghanen, Whippets, Barsoi und vor allem die Greyhounds! Sie alle laufen auf der Hunderennbahn in Oberhausen. Ok, mehr Whippets und Afghanen als Grey's. Aber das tut dem Spass beim Zuschauen und Fotografieren keinen Abbruch. Man kann alles aus nächster Nähe beobachten. Die Hunde laufen auf Gras und starten aus Boxen. Wobei die Rennbahnlänge ca. 480 Meter (Kann variieren) beträgt. Kleine Hunde (Whippet) laufen eine kürzere Distanz. Sie jagen einem künstlichen Hasen hinterher. Dieser ist an einer Vorrichtung angebracht, die der Bediener dieser Anlage so auf Distanz hält, dass der führende Hund immer Augenkontakt zum Hasen hat. Da Windhunde mit den Augen jagen, ist es unerheblich, woraus dieser 'Hase' besteht. Es kann ein Fell sein, ein Stofffetzen, oder einfach Bänder, die im Wind flattern. Es ist die Bewegung des zu jagenden Objektes entscheidend, nicht der Geruch oder gar das Aussehen. Die Schnellsten dieser Windhunde können bis 65 Kmh erreichen. Am Ziel wird der Hase ausgeklinkt. Eine andere Variante besteht darin, nach überqueren der Ziellinie, den Hasen so schnell zu machen, dass der Hund diesen nicht mehr sieht und ein Gehilfe einfach einen 'Ersatzhasen' auf die Bahn wirft. Anscheinend brauchen auch Hunde ein Erfolgserlebnis!
Fotografisch gibt dieses Thema einiges her. Vielleicht sollte man beim nächsten Besuch diese Veranstaltung reportagemäßig aufziehen.
Viel Spass beim Bilder schauen.
von peter um 23:06:40 Uhr
Beim Essigbaum...
...verhält es sich beinahe so, wie beim Body Painting: Ein Fotograf kommt nicht an Beiden vorbei, ohne die Kamera einzusetzen. Wenn man den Zeitpunkt erwischt, an dem die Blätter die richtige 'Reife' haben, und dann noch das Glück hat, dass Sonne und kein Wind mitspielt, muss man einfach IN den Baum! Ingrid meinte, ich habe die Farben manipuliert. Es gibt keine lila Blätter! Es gibt sie sehr wohl! Wie gesagt, der richtige Zeitpunkt ist dabei wichtig. Zum Einsatz kamen - wie immer IM Essigbaum - das 180mm Macro und das 300er IS. Dadurch ist es möglich, diese sehr harmonische Unschärfe zu produzieren. Was diesen Bildern zum Vorteil gereicht.
Ich hoffe, Euch gefallen die Bilder.
Und noch was Neues: Die HP der CANONGANG wurde von Florian total umgebaut!! Wo gestern nur Bilder zu sehen waren, die uns beim Fotografieren zeigen, passiert jetzt was. Es wird in Zukunft über alle Aktivitäten berichtet, was die CANONGANG betrifft! Sei es bei gemeinsamen Touren oder alleine. So z. B. meine aktuellen Essigbaumbilder.
Der Anfang wurde gemacht mit einem kurzen Bericht mit Bildern, über die Jurierung des Body Painting Photo Awards in Seeboden. Was übrigens für uns alle eine neue Erfahrung war.
Also, schaut mal öfter auf www.canongang.de.
von peter um 18:21:28 Uhr
Über das WBPF in Seeboden...
...wurde an gleicher Stelle schon viel gesagt. Deshalb beschränke ich mich auf den Hinweis, dass ich meine Bilder in Zukunft etwas grösser auf die Homepage stelle, als bisher. Laut Statistik sind es gerade mal ein Drittel meiner HP Besucher, die auf einen Monitor schauen, der eine Auflösung von 1024 mal irgendwas hat. Da kann es passieren, dass man ein wenig scrollen muss, wenn man das ganze Bild sehen will! Ich denke, dieses Problem, wenn es denn eines ist, wird die Zeit lösen.
Viel Spass beim Bilder gucken!
von peter um 18:36:16 Uhr
Das Zweite zuerst...
Nachdem Harry, Hannes, und Jörg
ihre Bilder von Seeboden schon hochgeladen haben, bringe ich meine Bilder von Ingelheim! Da Uwe und Bruno von der Canongang auch dabei waren, könnte unter uns ein kleiner Wettstreit entstehen, wer zuerst seine Bilder präsentiert. Obwohl ich eigentlich glaube, dass Florian der Schnellste sein wird. Mein Sohn war das erste mal bei einem Body Painting Event dabei. Wie schon in Basel hat er doch etliche Aufnahmen mehr gemacht als ich. Scheint ihm richtig Spass zu machen mit der Digitalen 20 D. (Konkurrenz im eigenen Stall?)
Grundsätzlich muss man sagen, dass das Niveau in Kärnten doch etwas höher ist! Allein die Tatsache, dass einige Painter/innen mehr an den Start gingen, zeugt von der Wichtigkeit der Veranstaltung. Handelt es sich doch immerhin um die Weltmeisterschaft. Von der Sache her dasselbe. Eigentlich ist es völlig egal wo man fotografiert. Es sind immer andere Motive. Immer wieder der Reiz des Neuen und - Vergänglichen. Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Die Aufnahmen sind sooo nicht wieder zu machen.
Vergleicht man die Veranstaltungen mit einander, so muss ich ganz klar sagen, dass ich mich in Ingelheim wohler gefühlt habe. Zum einen gibt es ein so genanntes Künstler Cafe. Dort hat man als registrierter Fotograf/Painter/Model die Möglichkeit einen Kaffee/Wasser/Saft zu trinken, Kuchen/Salate/Belegte Brötchen zu essen! Das ist mit dem Eintrittsgeld alles bezahlt. Man denkt an uns! In Seeboden dürfte dieser Gedanke sehr fremd sein. Im Gegenteil! Seit Jahren wünschen wir uns andere Hintergründe zum Fotografieren! Nix passiert! Hier in Ingelheim wird sofort reagiert. Ruck zuck war ein Sonnensegel gesetzt, weil die Sonne zu stark auf den schwarzen Hintergrund geknallt hat. Zum Anderen ist es so, dass das Gelände nicht so gross ist. Was ich persönlich als positiv bewerte. Die Wege sind nicht zu weit. Wer mir jetzt unterstellt, ich wäre ein fauler Sack, der komme bitte nächstes Jahr mit nach Seeboden. Drei Tage bei mindestens 35 Grad zu fotografieren ist Arbeit!! Aber zugegeben positiver Stress! Seeboden wird immer grösser! Verkommt im Konsum. Viel zu viele Zelte, die irgendwas anbieten.
Es ist in Ingelheim einfach familiärer. Auch die Fotoarea kann sich sehen lassen. Da haben die Leute um Stefan Schmidt ganze Arbeit geleistet.
Auch die After Show Party hat Laune gemacht. Das nächste Jahr etwas mehr Musik, und ab geht die Luzzy!!
Schade nur, dass beim Präsentieren der Paintings ein wahrer Wolkenbruch niederging. Einem Model hat das anscheinend richtig Spass gemacht.
Jörg und Peter Tronser: Das habt ihr richtig gut gemacht!
Sei es drum - ob Seeboden oder Ingelheim - die Motive locken jedes Jahr auf's Neue!! Und es macht Spass - hier wie dort - Freunde und Bekannte zu treffen. Oder neue kennen zu lernen. Hallo Karin, Uschi, Jörg, Guido...
Eines noch: Ich habe das erste mal sage und schreibe sechs Bilder von einem Mädel eingestellt. Erstens hat sie sich wie ein Profi vor der Kamera bewegt. Zweitens war sie toll gepaintet und drittens ist sie einfach nur hübsch....
Seht selbst.
von peter um 00:48:01 Uhr
Es wird mal wieder Zeit...
...dass Du was Neues auf Deine Home Page stellst, sonst vergisst man dich! So die Aussage meines Sohnes. Er hat ja recht. Wenn aber eine Hochzeit ins Haus steht, hat man andere Dinge im Kopf. Und wenn ich es mir so recht überlege, habe ich in letzter Zeit sowieso nur Leonie fotografiert. Zwischendurch mal eine Hochzeit (nicht die meiner Tochter Katharina)...ja, das wars auch schon. Mit der Fußball WM kam gleichzeitig noch das tolle Wetter! Alles Gründe, nicht ewig vorm Mac zu sitzen!
Deshalb habe ich mir gedacht, mal einen Allerlei Ordner zu machen! Aufnahmen, die keine ganze Serie bzw. kein "füllendes" Thema hergeben. Bilder von der Nordsee und Rügen. Von der Wildkirschblüte in Schwetzingen bis in den Bayerischen Wald; weiter in den Schwarzwald auf die Hornisgrinde. Und weil mir meine Bilder vom Weinberg so gut gefallen, habe ich den im Winter noch mal abgelichtet.
Ach ja,den Musik Live Ordner habe ich auch aufgestockt....
Aber in zwei Wochen..in zwei Wochen geht es wieder los!! Ich hör es schon...Seeboden ruft!!!
Ich hoffe wie immer auf Resonanz...die so gut wie eingeschlafen ist, seit ich kein Gästebuch mehr habe!! Scheinbar hat man bei dem Begriff: Kommentar, viel mehr Hemmungen etwas zu schreiben! Ich verlange keine fachliche Abhandlung über das jeweilige Thema was ich gerade eingestellt habe. Vielleicht sollte ich das alte Gästebuch wieder raus kramen. Zumindest so lange, bis die Spamscheisse wieder losgeht!
von peter um 18:10:12 Uhr
Im Musikhaus Rex.....
in Lorsch, und im schon legendären Schwimmbad Musik Club in Heidelberg habe ich die Aufnahmen gemacht, die Ihr hier seht. Es macht schon Spaß, in so kleinen Clubs zu fotografieren. Als Martin mit seinen Walking Cities im SMC spielten sollten, bot sich mir die Möglichkeit, beim Soundcheck anwesend zu sein. Mit ihm teile ich die Begeisterung für Fotografie und Musik. (Wobei er einen Schritt weiter gegangen ist als ich: Er MACHT Musik! Um dieses Können beneide ich ihn.) Der Tontechniker machte auch mit. So entstanden schon vorm Konzert einige gelungene Aufnahmen. Am selben Abend spielten noch ZUENDSTOFF. Eine Gruppe aus Bad Rappenau, die ich bei der Gelegenheit auch noch ablichtete. Zugegeben, die Musik an diesem Abend war nicht unbedingt meine. Aber den Spaß, den ich beim Fotografieren zusammen mit den Musikern hatte, war schon enorm. Ich war schon oft im Musik Club, aber noch nie im Umkleideraum. Aber was sag ich... Umkleideraum ist wohl der größte Witz in Verbindung mit dieser Abstellkammer! Ein Kühlschrank (Kaltes Bier für die Musiker! Sehr wichtig!) und Kleiderhaken. Das war's. Ansonsten Schmierereien, Aufkleber, Sprühdoseneinsatz etc. Aber seht selbst.
Im Musikhaus Rex spielt eine andere Fraktion. Blueser vor dem Herrn! Zumindest spielen das die meisten Combos, die dort auftreten. Zu sehen sind in diesem Beitrag der Powerblueser aus Australien Rob Tognoni. Er holt schon mal das Publikum aus lauter Spielfreude auf die Bühne. Was ihn sehr sympathisch macht. Rick Vito, der mir erst bekannt wurde durch eine Einladung der Chefin vom Rex (Hallo Margit). T.M. Stevens spielt Heavy Metall Funky Stuff! Party pur. Abtanzen ohne Ende! Geiles Konzert. Davon hätte ich GERNE etwas mehr im Rex.
Und dann kam letzte Woche Robin Trower!! Ich konnte es kaum glauben: Robin Trower im Rex!! Auf diesen Gitarristen warte ich, seit ich Musik höre! Und schon ging mein innerer Kampf los. Musik genießen oder fotografieren? Ich habe beides gemacht. Leider war das eine sehr statische Vorstellung, die diese Band ablieferte. Bei RT bewegte sich eigentlich nur das Gesicht. Man hatte das Gefühl, er bedient sein Wah Wah Pedal mit den Gesichtsmuskeln. Übertroffen wurde er von seinem Sänger. Man hätte eine Schaufensterpuppe hinstellen können! Das alles hat bekanntlich nichts mit der Qualität der Musik zu tun. Und die war für mich einfach klasse.
Hier noch ein technischer Hinweis. Aus bekannten Gründen wurde mein Gästebuch von der HP genommen. Webmaster Florian ist sowieso der Meinung, dass Kommentare zu den jeweiligen Themen besser wären. Also, man kann in Zukunft diese wieder abgeben. Natürlich auch, wenn sie vom Thema abweichen!
Ich hoffe wie immer auf Resonanz!!
von peter um 21:31:45 Uhr
Basler Fasnacht 2006
GANZ BAASEL ISCH IM DIEFE SCHNEE VERSOFFE,
UND AINEWÄÄG ISCH D FAASNACHT BRÄCHTIG GLOFFE.
Jedes Jahr lockt die Basler Fasnet - genau eine Woche nach unserem Rosenmontag - mit ihrem Umzug tausende von Menschen in die Stadt. Da diese Veranstaltung absolut sehenswert bzw. fotografierenswert ist, waren wir (Hans, Helmuth, Uwe und Sohnemann Florian) natürlich auch vor Ort. Tage zuvor waren noch berechtigte Zweifel angebracht, ob der Umzug überhaupt stattfinden würde. Fielen doch innerhalb kürzester Zeit Unmengen an Schnee in Basel. Doch laut Radio hat man mit "schwerem Gerät" die Straßen vom Schnee befreit, und einfach in den Rhein geschüttet! Die Basler lassen sich halt nicht so einfach die "drey scheenschte Dääg" versauen.
Am Montag- und Mittwochnachmittag ab 13.30 Uhr findet der Cortège sämtlicher beim Comité angemeldeten Teilnehmer auf einer festgelegten oder sagen wir vorgeschriebenen Route im Innerstadtbereich statt. Da die Fasnacht in den letzten Jahren von der Teilnehmerzahl her so gewachsen ist – würde man alle Teilnehmer gleichzeitig wie bei einer Parade laufen lassen, würde man eine Strecke von rund 15 km benötigen – darum musste das Comité einige Vorschriften erlassen. So wird der Cortège – in Basel nennen wir den Umzug nicht einfach Umzug, sondern eben Cortège (tönt doch auch viel besser, oder?) – im Zentrum der Stadt auf einer inneren und einer äusseren Route von je 4 km geführt.
(Quelle: http://www.fasnacht.ch/)
Wir hatten diesmal einen sehr guten Platz zum fotografieren: Mitten auf einer Kreuzung stehend, konnten wir auf das reagieren, was uns fotografierenswert erschien. Und das war nicht wenig! Florian war scheinbar so begeistert, dass er sich noch eine Speicherkarte von mir borgen musste. (Klar, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!)
Alle Aufnahmen, die ihr hier seht, sind ausschließlich mit der Canon Mark ll und dem 2.0 135 mm entstanden.
von peter um 19:45:05 Uhr
Gästebuch...
Das Gästebuch wurde vorübergehend entfernt, um die Spam-Problematik in den Griff zu bekommen. Kommentare, Lob und Kritik zu meinen Bildern sind nach wie vor erwünscht! Ihr könnt mir ja einfach eine Email schreiben!
von peter um 16:52:49 Uhr
Mistwetter...
so bezeichne ich das, was die letzten zwei Wochen bei uns in der Region vorherrschte. Wer mich kennt, weiß dass ich den Winter überhaupt nicht mag! Nichtmal mehr Fahrrad fahren kann man ins Geschäft. Gegen Kälte gibt es entsprechende Kleider. Aber Spikes auf dem Bike....? Beim letzten Spaziergang meinte Ingrid: Ist doch toll. Strahlend blauer Himmel; knackkalt und schöner Schnee! Mein Kommentar: Strahlend blauer Himmel und 25 Grad wären mir aber lieber! Also gut, jeder wie er es mag. Und ich mag diese Jahreszeit nur, wenn sich dadurch gute Motive für mich ergeben.
Fotofreund und Geschäftskollege Jürgen (Ausnahmsweise mal keiner aus der CANONGANG) und ich machten uns auf in Richtung Königstuhl. Meine Ergebnisse seht Ihr hier.
Hier gibts nähere Infos zum Begriff Raureif.
Ausserdem habe ich unter Tiere einige Bilder ausgetauscht und ergänzt.
von peter um 19:30:51 Uhr
Ich...
...konnte nicht anders! Es sind noch einige Bilder, die es wert sind, gezeigt zu werden. Aus diesem Grunde habe ich die Seeboden/ Blütenzauber Ordner aufgestockt.
von peter um 18:50:14 Uhr
Wein...
...macht selig! Im Wein liegt Wahrheit! Kommt darauf an, wie viel man von diesem verköstigt hat. Dann stimmen nämlich diese Weisheiten. Ich habe es mal wieder meinem Freund Michael zu verdanken, dass ich heute zu einem Rotwein-Trinker vor dem Herrn geworden bin. Seine Hartnäckigkeit, mir Rotwein anzubieten... Michael, ich werde dir ewig dankbar sein. Gar nicht auszudenken, was mir entgangen wäre!!
Fotografisch hatte ich mich bis dahin mit diesem Thema auch noch nicht auseinander gesetzt.
Aber der "Goldene Oktober" forderte mich nahezu heraus. Die Bilder entstanden alle in der Nähe des Weingutes Clauer. Luftlinie vielleicht gerade mal einen Kilometer von zu Hause weg, also zwischen Rohrbach und Leimen. Kaum zu glauben — da hat man diese Kulturlandschaft doch eigentlich vor der Haustüre und trotzdem noch nie fotografiert!!
Jetzt habe ich sie mit dem 300ter Tele digital abgelichtet. Bei wenigen Bildern war auch ein Weitwinkel im Einsatz. Die untergehende Sonne zauberte diese unglaublichen Farben in/auf die Blätter, dass eine Freude war! Grafisch sehr reizvoll: In Farbe wie auch in Form.
Wie so mancher weiß, haben wir in der CANONGANG eine Pfälzerin. Und mit dieser liege ich im ständigen Clinch (aber nie wirklich), wenn es um Wein geht. An anderer Stelle habe ich schon mal erwähnt, dass Sie "ihren Pfälzer" bis auf's Blut verteidigt. Natürlich probiert sie auch Weine, die ich bei unseren Treffen mitbringe. Das sind dann meine Favoriten. Aus Chile, Argentinien oder Sizilien. Selbstverständlich trinke ich auch Pfälzer. Da gibt es tatsächlich sehr gute Weine! Aber es ist wie mit allem auf der Welt. Der eigene Geschmack entscheidet. Tanja, Dir möchte ich diesen Beitrag widmen... und trinke auf unseren guten Geschmack!
Hoffentlich habe ich den Euren mit meinen Bildern getroffen.
von peter um 18:15:29 Uhr
Eis
Ich habe mal wieder ein paar Bilder aus dem Archiv herausgesucht. Passend zur Jahreszeit.
Als ein Teil unseres Sandhäuser Fotoclubs beim Schlittenhunderennen in Furtwangen war, spielte das Wetter ganz und gar nicht mit! Dicke Wolken und teilweise dichter Nebel nahmen uns den Spass am fotografieren. Ein paar Alibiaufnahmen wurden natürlich gemacht. Aber nix, was man kritischen Fotokumpels zeigen könnte.
Ich glaube, es war Sven, der die glorreiche Idee hatte, zu den Triberger Wasserfällen zu fahren. Natürlich wurde darauf aufmerksam gemacht, das Gelände nicht zu betreten. Bei der Bodenbeschaffenheit!! Eis — wohin man auch schaute! Das Stativ wurde als Stütze genommen. Wenn ich mich recht erinnere, hat es Harry dann auch tatsächlich hingehauen! Gott sei Dank nichts passiert! Wie man sieht war der Hinweis mehr als gerechtfertigt. Aber was tut man nicht alles, in Erwartung eines gelungenen Bildes?
Wir waren immerhin am höchsten Wasserfall Deutschlands! Die Gutach stürzt in sieben Kaskaden über 160 Meter ins Tal. Ich bin überzeugt, dass dieser Wasserfall besonders bei Schneeschmelze fotografisch einiges zu bieten hat!
Das wäre vielleicht mal ein Tagestrip für unseren Fotoclub.
von peter um 18:12:19 Uhr
Der Essigbaum, alle Farben des Herbstes!
Wie jedes Jahr, entschloss ich mich auch dieses Jahr, die Farben des Herbstes mit der Kamera einzufangen. Doch diesmal war etwas Neues mit im Spiel.
Eine neue EOS 1 N, plus einem nagelneuen 2,0 135mm L USM! Weil ich persönlich Telebrennweiten bevorzuge, entschied ich mich - als Neueinsteiger von
Autofokus - für das in Fotozeitschriften als hervorragend getesteten Objektiv.
Als Testobjekt suchte ich mir den Essigbaum (Rhus Typhina) aus. Heute wundere ich mich, dass ich nicht schon vor Jahren diesen Strauch - er ist tatsächlich
eher als Strauch , weniger als Baum anzutreffen - fotografiert habe. Alle Farben, aber wirklich alle, die der Herbst hervorbringt, findet man im Essigbaum!
Vom zarten Grün, bis zum dunklen, tiefen Rot. Dazu kommt die dichte, samtartige Behaarung der Zweige, die wieder eine Herausforderung darstellt. Gegen einen
dunklen Hintergrund fotografiert, lässt sich die Sache wohl am spektakulärsten darstellen. Direkte Sonneneinstrahlung hat sich als negativ herausgestellt.
Bekommt doch die Oberseite der Blätter einen unangenehmen Glanz, der sich später auf dem Dia als weißes Loch präsentiert. Ein dünner Wolkenschleier, der
quasie keinen Schatten produziert, ist und bleibt einfach das beste Licht für die Fotografie im Freien. Die Frage des Filmmaterials stellte sich mir nicht,
da ich seit fast 30 Jahren ausschließlich mit Kodak Dia Material arbeite.
Ich legte also einen Kodachrome 200 ein. Mit der Gewissheit, das dieser Film, mit der Eigenschaft des etwas gröberen Korns, mir bei meiner Bildidee entgegenkommt:
Nah ans Objekt, offene Blende, Farben ineinander fließen lassen. Sozusagen Aquarelle mit Licht herstellen.
Dabei war für mich auch interessant, ob dieses Objektiv, bei offener Blende, den Unschärfebereich wirklich so weich wiedergeben wird, wie der Hersteller
es verspricht. Das Hinarbeiten auf selektive Schärfe - bei Blende 2 - kein Problem.
Das waren die Vorgaben, die ich an den Blättern des Essigbaumes ausprobieren wollte.
Dem ein oder anderen wird der Essigbaum auch als Hirschkolbensumach bekannt sein. Rhus Typhina: Rhus ist ein grichischer Pflanzenname. Er hängt zusammen
mit grich. Rheein = fließen, und bezieht sich auf dem reichlich ausfließenden Milchsaft, der zu Gerbzwecken verwendet wurde. Die über 100 Arten stammen
teils aus den Subtropen, eine große Menge aus Nordamerika. Bei uns ist der Hirschkolbensumach wohl der am längsten in Kultur befindliche Sumach und sehr
weit verbreitet. Art und Sorten stellen an den Standort keine besonderen Ansprüche. Sie gedeihen auch an sandigen und kiesigen Böden. Er breitet sich
durch unterirdische Ausläufer aus. Rhus Typhina ist ein schöner, dekorativer Strauch, der eigentlich erst im Herbst seine ganze Pracht entfaltet.
Was nun die Ergebnisse meiner ersten fotografischen Auseinandersetzung mit "meinem" Essigbaum betrifft, war ich zugegebener Maßen, schon etwas enttäuscht.
Hatten sich doch zu viele gestalterische Fehler eingeschlichen. Da ein zu heller Sonnenfleck, da ein dünner Ast, den ich ungünstig ins Bild platzierte. Es
war wohl die erste Begeisterung, die mich Dinge vergessen ließ, die eigentlich nach 30 Jahren aktiver Fotografie in Fleisch und Blut übergegangen sein müssten!
Das Objektiv dagegen überzeugte voll.
Mein zweiter Versuch- immerhin ein Jahr später- verlief dagegen ganz anders. Ausgerüstet mit dem neuen 4,0 300mm USM IS, das immerhin einen Maßstab von 1:4
zulässt, dem oben besprochenen 135er, sowie meiner alten T90 mit dem 4,0 100mm Makro ging ich die Sache viel umsichtiger und planmäßiger an. Kodachrome 64,
Elite 50 und 100 wurden eingesetzt.
Einige Ergebnisse sind so ausgefallen wie ich mir sie vorgestellt habe. Andere Bildideen sind sicherlich noch zu verbessern.
Nun muss ich mir einen neuen Essigbaum suchen. "Meinen" hat man den Erdboden gleichgemacht. Einen prachtvollen Busch, der im Durchmesser mindestens 5 Meter
hatte. Eine ganze Kleingartenanlage musste einer Sportanlage weichen.
Diesen Aufsatz schrieb ich vor ein paar Jahren. Mal sehen, was meine Digitale dieses Jahr daraus macht. Und noch etwas: die Farben sind so, wie ich sie gesehen habe!
von peter um 17:38:49 Uhr
Nein! Nicht schon wieder Body Painting!
Genau das wird sich so mancher denken, wenn er mal wieder auf meine HP schaut. Aber ok, ihr habt ja recht. Kurz hintereinander das selbe Thema!
Aber es ist ganz einfach: Mich fasziniert diese Art der Kunst. Ist sie doch höchstens zehn Stunden präsent. Danach wird das Kunstwerk abgewaschen
und kommt so nie mehr!!
Zum zweiten mal haben die Brüder Tronser das Bodypainting Event Rheinhessen veranstaltet.
Ist man endlich am Festivalgelände angekommen -zwischenzeitlich zweifelt man daran, überhaupt dort anzukommen (Trotz guter Ausschilderung) eröffnet sich einem ein kleiner
"Park". Gut überschaubar und gar nicht zu vergleichen mit dem doch recht großen Gelände in Seeboden. Gut für uns Fotografen. Muss man nicht so lange Wege laufen
mit der schweren Fototasche. Das Wetter war zum Fotografieren eigentlich auch ganz gut. Eigentlich, da wir die Foto Area 1 mehr oder weniger unter Bäumen vorfanden,
hat das ganz schön die Verschlusszeit nach unten gedrückt! Na ja, man hat ja Blitz. Foto Area 2 war da schon besser gewählt. Am Rhein, und teilweise mit Abendsonne!
Das hatte was.
Die gesamte Veranstaltung lief rund und ohne Hektik. Ich hatte nie das Gefühl irgendetwas zu verpassen. Zumal man grundsätzlich wartet, bis die "Grundierung" auf der
Haut erfolgt ist. Man ist schließlich seriöser Fotograf und gehört nicht zu den Spezies der "Tittenfotografen"! Aus diesem Grund haben wir (Die CANONGANG Freunde Hans
und Uwe waren auch vor Ort) uns das ein oder andere mal ein Bierchen gegönnt. Oder, ganz wichtig, Gespräche mit den Paintern geführt. An dieser Stelle möchte ich ganz
herzlich Bert Verstappen mit seiner Frau und Model Daniela und das Team um Gabi von der Linnepe grüßen. Es hat riesigen Spass gemacht, mit Euch zu arbeiten. Hoffentlich
bleibt das in Zukunft so. Nicht vergessen möchte ich Andreas Wänke, der Deutscher Meister wurde. Unkompliziert und lockerer Typ. Das sich bestätigt hat bei der "After Show
Party" auf seinem Hotelzimmer bei einem schrecklichen Dornfelder!! Glückwunsch noch mal.
Diese Veranstaltung wird im nächsten Jahr als German Bodypainting Festival mit der Verleihung des German Bodypainting Awards am 5. & 6. August 2006 stattfinden.
Sollte es die Urlaubsplanung zulassen, werde ich diese Veranstaltung wieder besuchen. Wenn dann noch Foto Area 1 in etwas hellerer Umgebung platziert wäre, käme man uns
Fotografen sehr entgegen.
von peter um 20:47:57 Uhr
Neuer Auftritt
Alles neu macht der Mai - so sagt ein Sprichwort. In diesem Falle macht alles neu mein Sohn Florian! Er konnte, Zitat: Das altbackene Design meiner Home Page nicht mehr sehen! Vor allem nicht in Verbindung mit seinem Namen. Er hat mich überzeugt. Doch eine Vorgabe hatte er. Grün musste dabei sein. Und das Gästebuch so bleiben wie es ist. Zumindest so ähnlich.
Sehr neuzeitlich, oder sagen wir modern, ist die Site geworden. Mit einer Funktion, mit der nicht viele aufwarten können! Klickt man auf den Button unterhalb des Bildes, beginnt die "Show"! Das Bild steht 5 Sekunden, bis das nächste kommt. Komfortable Sache. Wenn man das nicht mag, klickt man wie gewohnt links oder rechts neben dem Bild.
Mit dem komplett neuem Gesicht, kommen natürlich auch neue Bilder. Nicht sehr viele, dafür aber ganz aktuelle. Ein paar Bilder vom Sommer. Blütenzauber genannt. Jedes Jahr lockt der Mohn. Er ist ja auch nicht zu übersehen! Je nach Tageszeit fotografiert in pastell oder kräftigeren Farben. Dazu einen Lotus -nicht ganz so aktuell-, den ich auf Bali fotografiert habe. Seerosen vom Luisenpark. Wobei die eine Aufnahme den Eindruck erweckt, Licht zu produzieren!
Mein ganzer Bekanntenkreis weiß, dass ich in Kärnten beim Body-Painting Festival war. Also erwarten sie auch, dass ich was hier zeige. Zumindest wurde ich schon danach gefragt. Eine kleine Auswahl zeige ich hier natürlich. Aber lange nicht so viel, wie mein Fotofreund Harry. Der war ja turboschnell!! Ich muss noch meine Dias sichten. Das dauert. Die wenigen, die ich hier zeige, sind alle digital aufgenommen. Macht verdammt Spaß mit der Mark ll!!
Dann endlich wird es mal Zeit, auch denen zu danken, die die eigentlichen Künstler sind: Den Paintern!! Um nur einige zu nennen, die da heißen: Bert Verstappen, Udo Filon, Patrick Mc Cann/Udo Schurr, Einat Dan, Sarah Bull, Mike Shane, Birgit Mörtl, Monique Schaefer, Raphaelle Fieldhouse, Birgit Linke, Gerda Fantina usw. usw. Und natürlich auch den Modells!! Melanie, Biggi, Heike, Emanuell usw. usw. Denen wird echt Kondition abverlangt! Bis zu sechs Stunden stehen, bei teilweise extremen Temperaturen. Respekt!!
Da ein guter Painter nicht unbedingt ein guter Fotograf ist, bleibt uns Fotografen dann die Aufgabe, das ins rechte Bild zu setzen, was sie geschaffen haben.
Also eine echte Symbiose!! Auf gute Zusammenarbeit. Sollte sich ein Painter auf meine HP verirren und sein Kunstwerk bei mir entdecken, und auch noch Gefallen an dem Bild haben, einfach Kontakt aufnehmen. Die Datei geht dann auf Reisen.
Dann war auf diesem Event auch noch die grandiose Idee mit dem CANONGANG T-Shirt!!
Aufgefallen (Seit's ihr von Canon?; Kann man das kaufen? Wer seit's denn ihr?) sind wir damit allemal. Und demnächst gibt es sogar eine eigene Home Page der CANONGANG!
Hallo CANONGANG: Es hat mal wieder richtig Spass gemacht mit Euch!!
Zum Schluss noch eine Bitte: Sagt mir, wie Euch mein neuer Auftritt gefällt.
von peter um 21:25:30 Uhr
Digitales Experiment
Die Idee zu diesen Bildern ist eigentlich schon etwas älter. Abgehalten davon, diese umzusetzten, hat mich ganz alleine der Umstand, die gemachten Aufnahmen immer erst entwickeln lassen zu müssen! Das mühselige notieren der Aufnahmedaten. Dann - jeder weiß es - ist nicht jede Diafilmentwicklung wie die andere. Alles Faktoren die nervig waren und Zeit kosteten. Doch das ist alles Vergangenheit. Wie ich schon beim letzten Update bemerkt habe, hat bei mir die digitale Fotografie Einzug gehalten. Verrichtet die kleine Sony W1 als "immer dabei Kamera" ihre Dienste, wird mit der Canon Spiegelreflex Kamera schon "richtig" fotografiert! Leute, das macht tierisch Spass. Abdrücken-anschauen-behalten/wegwerfen. So einfach ist das! Oder besser gesagt: So einfach kann man es sich machen.
Trotzdem: die digitale Fotografie läuft bei mir als zweite Schiene nebenher. Es gibt nämlich meines Erachtens einen riesen Nachteil bei dieser Art der Fotografie. Wie zeige ich meinen Fotofreunden die gemachten Bilder?! Ist doch selbst ein 3500 Euro teurer Beamer in seiner Qualität noch ganz, ganz weit weg von einem projezierten Dia!! (Gesehen bei Uwe bei einem Treffen der Canongang) Ok, ich kann Bilder ausdrucken, am Fernseher oder Monitor zeigen. Aber sind wir mal ehrlich. Das kann einen ernsthaft fotografierenden Menschen nicht im geringsten zufriedenstellen! Für mich der einzige negative Aspekt bei der digitalen Fotografie.
Unser Burkhard, seines Zeichens Pfarrer im fernen Bangkok, bemerkte letzthin, dass wir uns innerhalb der Canongang in unserem Stil, irgendetwas zu fotografieren, ziemlich angepasst hätten. (Bleibt festzustellen, ob dies eine negative Entwicklung ist.) Es sollte doch mal einer ausscheren und ein wenig experimenteller werden.
Geht das, was ich hier zeige in Richtung Experiment? Oder ist es am Ende doch nur normale Fotografie?
von Peter um 12:00:00 Uhr
Hong Kong
Hong Kong sollte man gesehen haben!!
Müsste ich diese Stadt auf zwei Begriffe reduzieren, würde ich sagen: Ein einziger Kaufladen, und eine einzige Telefonzelle! Man hat den Eindruck, jeder muss jedem irgendetwas mitteilen. Und das sofort! Für Europäer ist Hong Kong ein Einkaufsparadies. Bietet doch die Nathan Road, mit all ihren Seitenstrassen, die Möglichkeit, sein Geld auszugeben. Man sollte wirklich mit leeren Koffern anreisen. So viele Märkte und Geschäfte... man ist nur am Staunen. Und eines lernt man ganz schnell: Das Handeln! Man merkt dieser Stadt die 7,4 Millionen Einwohner an. Ich habe noch nie so viele Menschen in einer U- Bahn gesehen. Unendlich lange Züge, die sackvoll sind! Trotz der Masse, verhalten sich die Leute sehr diszipliniert.
Die Stadt präsentiert sich den Besuchern als gigantische Kulisse. Die atemberaubende Skyline von Hong Kong Island gehört wohl zu den bekanntesten Stadtansichten der Welt. Hier ragen verglaste Bankpaläste in den Himmel. Stehen Meisterwerke moderner Architektur.(Bank of China Tower 368m hoch; Central Plaza 374m hoch). Am meisten haben mich die beiden Türme des Lippo Centre beeindruckt. An diesem Glaspalast habe ich mich lange Zeit aufgehalten. So lange dass meine Begleiter schon fast genervt waren. Ach ja, meine Begleiter waren natürlich Ingrid, Sohn Florian (der eigentlich der Grund war, dass wir nach Hong Kong geflogen sind; wie die meisten von Euch wissen, war er ja fünf Monate in Nanning zum Studieren) und zwei Kommilitonen von ihm: Manuel und Johannes. Ihr hättet die drei sehen und hören müssen beim Feilschen auf dem Markt!! Natürlich auf chinesisch!! Jungs, hat riesig Spaß gemacht mit Euch!!
Mit der Star Ferry nach Hong Kong Island überzusetzen ist für den Besucher ein ganz besonderes Erlebnis. Zehn Minuten präsentiert sich die Skyline vom Wasser aus besonders prächtig. Dann ist die Überfahrt schon zu Ende. Danach ein absolutes Muss: Mit der Zahnradbahn auf den Victoria Peak!! Oben angekommen eröffnet sich ein wirklich gigantischer Blick auf die Stadt. Der alleine ist es schon wert, dorthin zu kommen. Freund Erich hat zu mir gesagt: In Hong Kong verfliegt die Zeit. Wie Recht er hatte. Hätten wir doch beinahe unseren Heimflug verpasst!!
Am Ende noch eine Bemerkung in eigener Sache. Auch bei mir hat mittlerweile die digitale Fotografie Einzug gehalten! Einige der Aufnahmen sind mit der kleinen Sony W1 gemacht.
Ich bin begeistert!!
von Peter um 12:00:00 Uhr
Body Painting / Bäume / Teneriffa / Santorin
Body Painting 2004
Was soll man zu diesem Thema noch sagen? Es ist eine Veranstaltung, die ihresgleichen sucht! Hat man dieses Festival einmal besucht, hat man verloren. Man wird geradezu süchtig danach.Mein Freund Bruno sagt, er braucht mindestens eine Woche, um von diesem "Trip" herunter zukommen. Ich gebe Ihm da vollkommen recht. Leider - so denke ich als Fotograf - wird dieses Festival immer größer. Ich hoffe, dass Alex (der Veranstalter) und sein Team nicht den Überblick verliert, und alles in den Griff bekommen! Ansonsten bleibt nur noch zu sagen: Die komplette CANONGANG freut sich auf den Sommer, weil es dann wieder heißt: Auf zum Body Painting Festival nach Seeboden!!
Bäume
Wer ist nicht als Kind gerne auf Bäume geklettert? Zumindest trifft die Frage auf meine Generation zu. Heute klettern die Kinder höchstens noch auf den Schreibtischstuhl vorm PC! Aber nicht nur als Klettergerüst ist diese Pflanze interessant. Am meisten faszinieren mich Bäume, die einsam und alleine irgendwo in einer tollen Landschaft stehen; die an den unglaublichsten Stellen Halt suchen; oder als Schattenspender ihren Dienst verrichten - auch wenn der Baum noch so klein ist...
Ich werde weiter Bäume "sammeln".
Karneval auf Teneriffa
...hat für mich den unschlagbaren Vorteil gegenüber dem Fasching bei uns: Die Temperatur! Hat man den Karneval fotografiert, kann man sich - wenn man will - an den Strand legen!!
Nach dreimaligem Besuch in Venedig, habe ich mich 2001 entschlossen, zusammen mit Fotofreund Harry und Angelika, die Kanareninsel zur Karnevalszeit zu besuchen. Selbstverständlich ist dieser Karneval mit dem in der Lagunenstadt in keinster Weise zu vergleichen. Hier das Geheimnisvolle, anonyme hinter den Masken - fest verbunden mit der Tradition der Stadt. Und dort: Überschäumende Laune, laute Musik und überall tanzende Menschen! Was auf Teneriffa sehr angenehm ist: Es sind wenig Fotografen vor Ort! Man kann und darf ungehindert mit dem Umzug mitlaufen. Am besten man stellt sich dort auf, wo sich der Umzug formiert. Drei Jahre haben Harry und ich dieses Spektakel auf der Insel fotografiert. Dieses Jahr war Pause.
Wenn nach Grichenland, dann als Erstes auf Santorin! Genauso haben es Ingrid und ich gemacht. Unvergessen der Blick auf die Caldera; unvergessen das Licht - ein Licht, wie man es so eigentlich gar nicht kennt! Dermaßen beeindruckend, dass sogar Touristen den Sonnenuntergang in Oia beklatschen! Das alles überstrahlende Weiß der Architektur schreit nach einer Sonnenbrille. Und ist natürlich auch eine Herausforderung für den Fotografen...
Ich denke, wir war nicht das letzte mal auf dieser Insel...
von peter um 12:00:00 Uhr
Das zweite Update
Mein zweites Update kommt, und es wird sich so mancher wundern! Weil - unterschiedlicher kann die Fotografie nicht sein. Vergleicht man die aktuellen Bilder mit denen, die schon auf der HP sind. Habe ich doch meine erste fotografische Liebe aus dem Archiv geholt. Schwarz-weiß-Fotografie!! Diese gilt auch heute für mich als "Die Fotografie" an sich. Damit meine ich nicht die schwarz-weiß Bilder, die ich hier zeige. Die haben eher den Charakter von Dokumentation bzw.: Den Musiker habe ich auch gesehen. Ich meine damit Künstler wie Ansel Adams. Um dessen Art der Fotografie zu betreiben, hat man keine Zeit zum Arbeiten mehr. Trotzdem - ich habe mich seit dieser Zeit nie mehr so intensiv mit der Fotografie beschäftigt. Bis heute nicht! Das bedarf aber einer Vorgeschichte. Irgendwann in den 80 ern fragte mich Freund Michael: Wie wärs, gehen wir mal zum Jazz? Ok. Aber ich nehme meinen Foto mit! Konnte ich doch endlich mein anderes Hobby, die Musik, mit der Fotografie verbinden. Das Konzert war im Mannheimer Capitol, und erster Jazzmusiker den ich gesehen und gehört habe war der Gitarrist Volker Kriegel. Der verstarb übrigens im Juni 2003 in Spanien. Ebenso verstorben sind: Chet Baker; er wird tot auf einer Strasse in Amsterdam gefunden; Dizzy Gillespie 1993 an den Folgen von Bauchspeichelkrebs; Elvin Jones im Mai diesen Jahres. Lichtblick Barbara Thompson. Sie wurde mittlerweile Höchstselbst durch die Königin von Großbritannien zum "Member of the British Empire" ernannt!
Die Veranstalter von "Schall und Rauch" (Genialer Name) holten im Laufe der Jahre die Creme de la Creme der Jazzszene nach Mannheim. Michael und ich besuchten auch mehrere male die Freiburger Jazztage. Viele Bilder entstanden unter mehr als ungünstigen Lichtverhältnissen. Für mich bestand damals die Herausforderung, den richtigen Film bzw. den passenden Negativentwickler für den richtigen Film zu finden. Belichtet wurde eigentlich nie mit der Vorgabe von 400 ASA des Filmes. Mindestens zwei, eher drei Blenden drunter. Zum Schluss kam für mich nur noch die Kombination Agfapan 400 in Microphen entwickelt in Frage!! Ich verbrachte unendlich viele Stunden im Labor.
Doch zurück zum Jazz. Dazu zwei kurze Anekdoten. Garry Burton (Xylophon) spielte im Capitol. Neben mir ein Fotograf, der draufhielt, als sei er auf der Flucht. Mitten im Stück hört Garry Burton auf zu spielen, weil das laute Kamerageräusch ihn störte. Was ich verstehen konnte. So ein Motor an der Kamera ist schon sehr laut. Das Publikum war natürlich auf der Seite des Musikers. Genervt und mit gestrecktem Mittelfinger trollte sich mein Nachbar. Dann kam mein Auftritt! Ich packte meine Leica M4 aus, und machte meine Bilder. Keiner war genervt und vor allem - keiner, wirklich keiner hörte mich fotografieren!!! Für solche Situationen habe ich mir diese Kamera gekauft. Mittlerweile ist aus der M4 eine M6 geworden, obwohl ich keine Konzerte mehr fotografiere.
Ich erinnere mich gerne an ein Konzert von Barbara Thompson beim Freiburger Jazzfest. Die Saxophonistin spielte ein Stück, das sie ihrer Tochter Annie - die damals gerade ein Jahr alt war - geschrieben hatte. Nach diesem Konzert stand das Publikum kopf!! Mein Freund Michael lief geradewegs zum Telefon und rief seine Margit an. Lächelnd kam er zurück und ich fragte, ob er sich einen Witz erzählt hätte. Wochen später verriet er mir, dass er am Telefon gefragt hat, ob sie sich nicht an einer Annie probieren wollten. Was ich sagen will: Noch nie hat mich ein Musikstück so emotional berührt wie dieses. Bis heute nicht. (Obwohl, wenn man sich intensiv Yes, Led Zeppelin,Creed, Tool anhört...)
Viele werden vielleicht denken: Wieder nur ein paar Gesichter aneinander gereit!
Für mich sind die Portraits weit mehr. Denn - Ich war dabei!!!
Viel Spass beim Anschauen.
von peter um 12:00:00 Uhr
Das erste Update
Kaum vier Wochen online und schon kommt das nächste Thema. Das da heißt: Tiere!! Auch hier wieder zusammengetragen von verschiedenen Zoos, oder Tierparks wie z.B. Bad Mergentheim (Wolf, Luchs); Schmetterlinge sind aus Mannheims Luisenpark (Im Winter im Schmetterlingshaus fotografiert. Dort sind ständig 28 Grad! Hat eine halbe Stunde gedauert, bis sich die Kamera akklimatisiert hatte); Echsen auf Bali; Die Augen von einem Husky in Todtmoos beim Schlittenhunderennen; Der Kronenkranich im Heidelberger Zoo; Wildschweine im Bayrischen Wald; Adler und Falke sind im Hellenthal fotografiert(Laut eigener Aussage die grösste Greifenwarte Europas); Biene und Libelle auf einer Wiese in Leimen; Also überall wo man Tiere fotografieren kann. Nur eines habe ich noch nicht gemacht: Eine richtige Fotosafarie!
Hoffentlich machen Euch die Bilder beim Anschauen soviel Spass, wie sie mir bei der Entstehung gemacht haben!
von peter um 12:00:00 Uhr
www.relgeiz.net geht online !!
Jeder, der mal eine Homepage erstellt hat, kann nachvollziehen, wie viel Arbeitsstunden so ein Projekt erfordert.
Vor allem müssen Entscheidungen getroffen werden. Die Entscheidung welches Thema; die Entscheidung welches Bild. Schließlich soll doch das beste Bild zum Thema gezeigt werden. Aber das ist - wie alles im Leben - Geschmacksache. Aus diesem Grunde gibt es auch ein Gästebuch. Und ich hoffe auf viele Eintragungen. Über sachliche Kritik was meine Bilder betrifft und neue Vorschläge bezüglich des Layouts würde ich mich freuen.
Die Aufnahmen von Basel und Venedig stammen von mehreren Besuchen. Grundverschieden wie die Masken sind, hat doch jede Veranstaltung ihr eigenes Flair. Wer die Basler Fastnet und den Carnevale di Venezia kennt, weiß, wie hektisch es zuweilen hergehen kann. In Venedig sind unendlich viele Fotografen unterwegs - und alle wollen IHR Bild. Kann ich sehr gut verstehen. Gott sei Dank haben die "Masken" sehr viel Geduld, so dass doch wenigstens die meisten Fotografen zu ihrem Bild kommen. In Basel sieht das etwas anders aus! Der organisierte Umzug am Montag nach Aschermittwoch ist viele Kilometer lang und logischerweise in Bewegung. Da kann einem schon das eine oder andere Motiv durch die Lappen gehen. Was diese Veranstaltung angeht, habe ich mindestens drei Anläufe gebraucht, um eine Sehweise für meine Fotos zu finden, die mich zufrieden stellt. Ganz wichtig ist für mich der Hintergrund - die sich wiederholenden Farben vom Hauptmotiv. Fotografiert mit offener (2,8 - 4) Blende. Bei der Gelegenheit möchte ich erwähnen, das ich seit dreißig Jahren mit Canon Kameras und Objektiven fotografiere. Irgendwann kam noch eine Leica M6 hinzu.
Bali war ein Erlebnis der besonderen Art. Dank Harry!! Ich habe durch Ihn eine andere Art des Urlaubs kennen gelernt. Wir sind abseits jeglicher Touristikpfade gefahren. Linksverkehr - und das inmitten von 1 Million Mopeds (man glaubt zumindest, dass es 1 Million sind). Belichtet habe ich neunzig Filme. Hier zeige ich nur Portraits.
Was das Bodypainting Festival betrifft, kann ich mit ruhigem Gewissen behaupten: Es war die schönste Veranstaltung, die ich in den letzten Jahren besucht habe! Doch eigentlich sollte man keine Werbung für dieses Event machen, da der familiäre Charakter mit der Zeit abhanden kommt. Ich werde es im Sommer überprüfen!
So, zum Schluss möchte ich meinem Sohn Florian danken, dass er sich so viel Zeit genommen hat, die Sache mit mir zu gestalten. Ohne ihn wäre das Projekt für mich nicht möglich gewesen.
von peter um 12:00:00 Uhr




































